Klassische Massage- Der lange Weg einer erfolgreichen Therapie

posted am: 22 September 2020

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Die Massage zählt ohne Zweifel zu den ältesten und beliebtesten Heilmethoden der Menschheit. Man geht davon aus, dass sie ihren Ursprung im Osten Afrikas und in Asien hat. Die ersten Erwähnungen führen bis 2600 v. Chr. zurück. In dieser Zeit beschrieb der chinesische Arzt Huang Di zahlreiche Massagehandgriffe. Der griechische Arzt Hippokrates vertiefte sein Wissen über diese Heilkunst und schrieb seine Anwendungsempfehlungen und Erkenntnisse nieder. Diese gelangten dann bis nach Europa, wo sie dann für längere Zeit in Vergessenheit gerieten. Erst durch den Alchimisten Paracelsus fand die Massage im 16. Jahrhundert ihren Weg wieder in medizinische Kreise.

Die Massage beruht auf der Grifftechnik der schwedischen Massage, und führt auf Pehr Henrik Ling zurück. Sie wird deswegen auch schwedische Massage genannt. Der einstige Gymnastik- und Fechtlehrer gründete ein Institut für Massage und Heilgymnastik in Stockholm. An dieser lehrte er seine Techniken von Massage und Gymnastik. Er bezeichnete seine Handgriffe als Drücken, Reiben, Hacken, Kneipen und Walken.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts verfeinerte der Orthopäde Albert Hoffa die Praktiken der Massagetechnik und setzte sie gezielt auf den Bewegungsapparat ein. Eine spezifische Behandlung der Gelenke ergänzte die Therapie. In den darauffolgenden Jahren wurden die Techniken immer mehr verfeinert. Die klassische Massage ist heute die am meisten praktizierte Behandlung in der manuellen Therapie. Die Wirkungskreise der klassischen Massage sind vielfältig. So können sie etwa zur Muskelentspannung eingesetzt werden. Aber auch die Durchblutung kann genauso gut angeregt werden, wie der Zellstoffwechsel im Gewebe. Doch nicht nur auf körperlicher Ebene kann sie hilfreich sein. Auch im psychischen Bereich, etwa zur Entspannung und Reduktion von Stress kommt diese Anwendung zum Einsatz. Nicht angewendet werden sollten die Massagen jedoch bei entzündlichen Prozesse im Körper. Dies ist meist bei fieberhaften Erkrankungen der Fall. Auch bei Erkrankungen der Gefäße ist die klassische Massage nicht angezeigt. Während eines entzündlichen Prozesses wird der Körper bereits enorm beansprucht.

In der klassischen Massage unterscheidet man zwischen zwei Behandlungsarten. Die Ganzkörper- und die Teilmassage. Während sich die Teilmassage nur auf einzelne Körperteile wie etwa Arme oder Beine konzentriert, werden während einer Ganzkörpermassage alle Körperregionen mit einbezogen. Obwohl die Ganzkörpermassage die ausgedehntere Variante ist, wird sie als medizinische Therapie eher seltener angeordnet. Eine gezielte Behandlung auf eine blockierte Stelle bringt den besseren Erfolg, als eine ausgedehnte. Wobei es jedem Therapeuten überlassen ist, die näheren Körperregionen ebenfalls mit zu behandeln. Jedoch muss es ja nicht immer eine medizinische Ursache haben, die einen zum Therapeuten führt. Ist es nicht auch eine Wohltat, sich nach einem anstrengenden Tag oder als Teil eines Wellness-Wochenendes eine entspannende Massage zu leisten und sich damit etwas Gutes zu gönnen? Massage Institut Wlazlo bietet klassische Massage im Raum Wien an.